FAQ´s und Teilnehmerinfos Karawanken Löwen Trail 2026

Infos zur Anmeldung (01.02.2026)

 

Teilnahmebedingungen und persönliche Voraussetzungen

 

Der „Karawanken Löwen Trail“ ist eine Traillaufveranstaltung, die zum Großteil in alpinem Gelände der Karawanken durchgeführt wird. Schlechte Witterungsbedingungen (Kälte, Regen, Schnee, Nebel) bilden zusätzliche Erschwernisse. Jeder Teilnehmer muss über die körperliche Fitness und Trittsicherheit verfügen, um die von ihm gewählte Strecke, im

Sinne des Reglements, bewältigen zu können.

Für eine Teilnahme sind besonders folgende Punkte zu beachten:    

  • Mit Schlechtwetter und Wetterbrüchen muss jederzeit gerechnet werden. Bitte beachte, dass der Veranstalter auf Grund der Geländesituation nur beschränkt reagieren kann. Der Veranstalter wird alle Entscheidungen, nach Prüfung der Fakten und sorgfältiger Abwägung, immer im Sinne der Sicherheit der Teilnehmer treffen.

  • Teilnehmer müssen über persönliche Autonomie im Gebirge verfügen, die sie befähigt, ohne Hilfe von anderer Seite, Probleme zu bewältigen, die zu dieser Art von Bewerben gehören, wie etwa: schwierige äußere Bedingungen und Wetterverhältnisse (Wind, Kälte, Nebel, Regen und Schnee), die mit der Höhe zusammenhängen, körperliche und psychische Probleme, die auf Grund Ermüdung auftreten, Verdauungsprobleme, Muskel- und Gelenkschmerzen, kleine Verletzungen… Es ist nicht die Aufgabe des Veranstalters, Probleme der Läufer zu lösen. 

  • Pflichtausrüstung ist Mindestausrüstung (siehe unten), die jeder Teilnehmer seinen eigenen Bedürfnissen anpassen muss. Wichtig, die Ausrüstung nicht nach dem Gewicht zu wählen (möglichst leicht, um ein paar Gramm weniger zu tragen), sondern Bekleidung mitzunehmen, die im Gebirge am besten gegen Kälte, Wind und Schnee schützt und so die größte Sicherheit und Leistungsfähigkeit bietet. Vergiss nicht, dass verschiedene Umstände, die mit dem Umfeld und dem Bewerb verbunden sind, das Eintreffen der Hilfe verzögern können. Die Sicherheit kann in dem Fall von den Dingen abhängen, die du bei dir trägst.

  • Sei dir bewusst, dass bei einer derartigen Veranstaltung in freier Natur, die Sicherheit des Teilnehmers von seiner eigenen Fähigkeit abhängt, sich an die Bedingungen und Probleme anzupassen. 

 

BASIS-PFILCHTAUSRÜSTUNG

  • Wir appellieren auf Eigenverantwortung und empfehlen

    • Geländelaufschuhe mit min. 4 mm Profiltiefe (Pflicht)

    • Handy – Mobiltelefon (Pflicht)

    • Regen-Windjacke (Pflicht)

    • Mind. 0,5l Getränk + Klapp-Faltbecher

    • Eingeschaltetes Handy (Pflicht) mit gespeicherter Notrufnummer (Rufnummer darf nicht unterdrückt sein – Rückrufmöglichkeit)

    • Erste Hilfe Set (empfohlen)

    • Rettungsdecke (Pflicht)

    • Trailrunningstöcke (empfohlen) 

    • Grödel (empfohlen - je nach Witterung)

    • Startnummer sichtbar (Pflicht) – vorne tragen

    • Handschuhe (empfohlen)

    • Kopfbedeckung (empfohlen)

    • Eigenverpflegung (empfohlen)

 

VERSICHERUNGSSCHUTZ:

 

Der Abschluss einer Versicherung ist Sache des Teilnehmers. Jeder Läufer muss über

eine persönliche Unfallversicherung verfügen. Diese muss Kosten für Rettungen

und Bergungen (insbesondere Helikopter) sowie Heilung einschließen. Der

Veranstalter schließt für die Dauer des Wettkampfes eine Haftpflichtversicherung ab.

Diese Haftpflichtversicherung deckt die finanziellen Folgen seiner Veranstaltung und

seiner Helfer.

 

Teilweise Autonomie:

 

Für den „Karawanken Löwen Trail“ gilt die teilweise Autonomie. An den

vorgesehenen Verpflegungsstellen gibt es Getränke und/oder Speisen, die

vor Ort eingenommen werden müssen. Beim Verlassen der Verpflegungsstellen

ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich, dass er genügend Flüssigkeit und Verpflegung

bis zur nächsten Verpflegungsstelle bei sich hat. Eine persönliche Betreuung der

Teilnehmer durch Dritte ist ausschließlich bei den Verpflegungsstellen erlaubt.

Es ist verboten, sich während des Laufes oder auch nur kurzzeitig von einer

nicht angemeldeten Person begleiten zu lassen. Ein Begleiten ist nur in der

Nähe der Verpflegungsstellen, an den eigens gekennzeichneten Stellen, erlaubt.

 

Strecke, Markierung, Änderungen, Absage und Rennabbruch:

 

Es gilt den Streckenmarkierungen zu folgen, an besonders unübersichtlichen

Stellen sind zusätzlich Markierungen, Pfeile udgl. angebracht. Die markierten Wege

dürfen nicht verlassen werden. Achtung: Gehen Sie zurück, wenn Sie keine Markierung

(für mehr als 500 m) mehr sehen! Öffentliche Straßen sind nur teilweise

gesperrt und gesichert, bei Benützung öffentlicher Straßen und Güterwege ist die

allgemeine Straßenverkehrsordnung strikt einzuhalten. Weidegatter etc sind teils

nicht geöffnet, es sind Überstiege etc zu benützen. Insbesondere

ungünstige Witterungsbedingungen können die Strecke teils oder großflächig

unpassierbar machen; auch sonstige Änderungen sind jederzeit möglich (Unfälle, etc …).

Bei vorzeitiger Aufgabe des Rennens sind die Teilnehmer verpflichtet, sich bei

der Rennleitung im Zielbereich abzumelden.   Bei schlechten Wetterverhältnissen und

aus Sicherheitsgründen kann die Wettkampfleitung jederzeit Änderungen der

Strecke vornehmen. In diesem Falle können auch die Zeitlimits angepasst werden.

Bei Streckenänderungen wird die Zeitmessung so weit wie möglich weitergeführt.

Aus Sicherheitsgründen behält sich die Wettkampfleitung das Recht vor, den

Wettkampf abzubrechen. Aufgrund eines Wettkampfabbruches, Kürzung

oder Streckenänderung entstehen keine Ansprüche auf Rückerstattung von Startgeldern.

Bei zu schlechten Witterungsbedingungen (sehr starke Regen- oder Schneefälle in

den Höhenlagen, extreme Gewittergefahr…), kann der Start maximal um einige

Stunden verschoben werden. Über diese Zeit hinaus, muss der Bewerb abgesagt

werden. Wird die Veranstaltung aus irgendeinem Grund mehr als 10 Tage vor

dem vorgesehenen Start abgesagt, so wird ein Teil des Nenngeldes zurückerstattet.

Die Höhe ist davon abhängig, dass der Veranstalter die schon für die

Organisation verwendeten Geldmittel behält. Wird die Veranstaltung aus irgendeinem

Grund weniger als 10 Tage vor dem Start abgesagt oder der Bewerb abgebrochen, ist

eine Rückvergütung des Nenngeldes ausgeschlossen.

 

Zeitlimits und Aufgabe: 

 

Karawanken Löwen Trail 35k:

Checkpoint 1 - Klagenfurter Hütte: cut off time: 11:00 Uhr

Checkpoint 2 - Bereich Stouhütte: cut off time: 14:00 Uhr

Checkpoint 3 - Ziel: cut off time: 17:30 Uhr

 

Karawanken Löwen Trail 25k:

Checkpoint 1 - Gipssattel: cut off time: 12:00 Uhr

Checkpoint 2 - Ziel: cut off time: 15:00 Uhr

 

Für die Einhaltung der Zeitlimits und die Aufgabe im Rennen gilt Folgendes: Die

Teilnehmer müssen die Kontrollstelle vor dem Zeitlimit verlassen haben. Teilnehmer,

welche die Zeitlimits überschreiten, werden aus dem Rennen genommen. Es erfolgt

keine Zeitmessung und auch keine Wertung. Bei allen Verpflegungsstationen organisiert

der Veranstalter Rückfahrmöglichkeiten für Teilnehmer, die aufgeben oder die Zeitlimits

nicht schaffen.  

Außer bei Verletzung oder Erschöpfung darf ein Teilnehmer den Wettkampf nur

an Verpflegungsstellen abbrechen. Die Abmeldung bei Verpflegungsstelle oder Info-Point

im Zielbereich verpflichtend. Teilnehmer, die gegen diese Verpflichtung verstoßen,

haben allfällige Kosten eines Sucheinsatzes selbst zu tragen.

 

Umweltschutz und Schutz der alpinen Vegetation:

 

Die Achtung der Umwelt und des Ökosystems ist uns extrem wichtig: Das Wegwerfen

von Müll entlang der Strecke ist strengstens untersagt, Müll kann bei

den Verpflegungsstellen entsorgt werden. Die Strecke verläuft ausschließlich auf

markierten Wanderwegen, die markierten Trails dürfen nicht verlassen werden.

 

Wettkampf unter ethischen Grundsätzen:

 

Sportlich faires Verhalten gegenüber anderen Teilnehmern und Streckenpersonal sowie

allen anderen Personen entlang der Strecke, z.Bspl. Wanderern und Zuschauern,

ist Voraussetzung.

Erste Hilfe: Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, bei Verletzten erste Hilfe zu leisten und

den nächsten Bergrettungsposten zu informieren.    

 

Sicherheit und medizinische Hilfe:

 

Bei verschiedenen Kontrollposten und auf der Strecke werden Bergretter,

medizinische Helfer und Ärzte („Sanitätsdienst“) vor Ort sein. Jeder in Schwierigkeit

geratene Teilnehmer/Läufer (Verletzung oder gesundheitliche Probleme):

 

- meldet sich nach Möglichkeit beim nächsten Posten oder

- ruft die Notfallnummer der Veranstaltung (ist auf der Startnummer und

Streckenplan sichtbar)

 

Der Sanitätsdienst hat das Recht, Teilnehmer mit ungenügender Ausrüstung oder

diejenigen welche Gefahr laufen, sich gesundheitlich zu schädigen, für eine bestimmte

Zeit oder endgültig aus dem Rennen zu nehmen. Kosten von solcherart

verhängten Evakuierungen (z.Bspl. mit Helikopter) gehen zu Lasten der

Teilnehmer. Bergrettungsposten sind auf der gesamten Strecke an neuralgischen Posten

im Einsatz.